Das Rätsel um das Wachauer Auge

Monika Lammeraner • 2. März 2022

Die Wachau rein anatomisch gesehen - Transversalschnitt durch das menschliche Gehirn

   Die Sinnesorgane-Kunstwerke bei der Rollfähre St. Lorenz - Weißenkirchen faszinieren Besucher in der Wachau. Zuerst war da die Nase des Riesens, der sich im Schlaf sogar vom Sand zudecken ließ, so sehr genoss er das Aroma der Region.  Das Auge hat die Nase 2017 endgültig gefunden, als die Marmorversion der Skulptur enthüllt wurde. Mich hat die Frage nicht in Ruhe gelassen: "Wieso eigentlich sollte ein Auge nach einer Nase suchen?".
   Die zwei mit ihren Nervenfasern übertragen die aufgenommene Informationen zum Zentralnervensystem. Da die funktionellen Zusammenhänge fehlen, habe ich mich für die topographische Anatomie entschieden. Auf dem Niveau des ersten Neurons geblieben, bin ich da gelandet: ein mutiger Schwimmer, der hinter sich den Strand in Weißenkirchen gelassen hat, schaut in Richtung St Lorenz. Hat der die Schwimmbrille auf, entspricht -mit etwas Glück- die Donauoberfläche der Höhe des Horizontalschnittes seines Gehirns. Vom Riechhirn zur Sehrinde, der kürzeste Weg. 
Würden sich die Nase und das Auge gleichzeitig auf den Weg machen, so wäre höchstwahrscheinlich Confluens sinuum (lat. confluere - zusammenfließen, sinus - Bucht; Zusammenfluss mehrerer venöser Blutleiter) der Treffpunkt. Auch bekannt unter dem Namen Torcular Herophili (Torcular - lat. Weinpresse; Herophilus - eigentlich gr. Herophilos, alexandrischer Arzt nach 300 v. Chr. , oft Vater der Anatomie genannt). 
Wachauer Auge und Wachauer Nase
von Monika Lammeraner 27. Februar 2026
Seit sechs Monaten absolviere ich die vierjährige Ausbildung in systemischer Tanztherapie am Europäischen Zentrum für Tanztherapie EZETTHERA. Nach dem Einführungsseminar vor zwei Jahren schrieb ich auf Instagram: Die 4-jährige Ausbildung finde ich hochinteressant aber auch sehr aufwendig und nicht wirklich notwendig für meine berufliche Situation. Aber vielleicht, wenn es mir in ein paar Jahren fad ist und ich nicht mehr so hohe Abschreibungen aufgrund von Praxisgründung habe… wer weiß😉. Ja genau?! Ich habe bisher an vier Seminaren teilgenommen – und spüre jetzt schon, wie diese Ausbildung meine therapeutische Identität erweitert. Hier ein Überblick über die Inhalte: 1. Seminar – Gruppendynamik 12 Menschen beginnen gemeinsam. Rollen entstehen, Stärken werden sichtbar. Ich erlebe mich als „Hüterin des entspannten Genusses“ – eine regulierende, genussvolle Präsenz im Gruppenfeld 🧘‍♀️🌸. 2. Seminar – Authentische Bewegung In der Stille und mit geschlossenen Augen lassen wir Bewegung entstehen – ohne Vorgabe, ohne Konzept Eine inspirierende, nicht immer einfache Selbstbegegnung jenseits der Struktur. Ein Weg vom Tun ins Sein 🌊💛. 3. Seminar – Entwicklungspsychologie 👶 Spielerisch und tief zugleich. Wir tanzen die Begegnung von Eizelle und Spermium, schlüpfen in Mutter- und Säuglingsrolle, erkunden frühe Bindungserfahrungen . Psychotherapie durch Bewegung wird hier unmittelbar erfahrbar. 4. Seminar – Struktur in der Tanztherapie 🧩 Die Auseinandersetzung mit Rahmen, Setting und Verantwortung weckt in mir die Lust, im zweiten Ausbildungsjahr eine Tanztherapie-Gruppe in meiner Praxis zu initiieren🚀. Fortsetzung folgt! 🌟
von Monika Lammeraner 9. Oktober 2025
Kryotherapie und Osteopathie für Neurodermitis
von Monika Lammeraner 9. Oktober 2025
Vor zwei Wochen habe ich meinen Master of Science in Osteopathie an der Donau-Universität Krems verteidigt – ein ganz besonderer Meilenstein auf meinem beruflichen und persönlichen Weg. Meine Masterarbeit trug den Titel: „Osteopathic Manipulative Treatment and Whole-Body Cryotherapy for Atopic Dermatitis – A Randomised Controlled Clinical Trial.“ Ich bin unglaublich dankbar für alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben – für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für alle, die Informationen geteilt haben, und für jene, die mich motiviert und begleitet haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. 💛 Den Link zur vollständigen Arbeit (PDF) teile ich hier gerne.
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