Eine Möwe sein

Monika Lammeraner • 29. Januar 2023

Frei wie ein Vogel

Als Jugendliche wollte ich das Segelfliegen erlernen. Im nahegelegenen Aeroclub gab es damals nur eine Fallschirmsprung-Ausbildung. Zum Reinschnuppern war ich beim theoretischen Kurs der Fallschirmgruppe dabei. Das Thema war „Alles, was schiefgehen kann“ und… so bin ich noch nie Leben im Segelflugzeug gesessen.

Segeln durfte ich schon als Kind, doch so richtig mit dem Virus infiziert habe ich mich, als ich mit 16 Jahren einen Monat auf einem Schulschiff verbracht habe. Schule unter Segeln also. Die zwei Fotos stammen von diesem Törn. Es folgten weitere Reisen. Die Zeit am Meer war immer schön. Auf polnischen Schiffen war es eher streng und altmodisch, auf holländischen durften wir die ganze Nachtwache im Coffeshop verbringen, auf deutschen war ich überrascht, als ich den Warnruf im Sinne von Achtung gehört habe. Lange war ich überzeugt, dass die polnische Hauptstadt hier gemeint wird (II Weltkrieg)… Doch, es heißt: WaHrschau!


Manchmal konnte ich - auf Yachten unterwegs - die Windrichtung nicht bestimmen. Da waren die Möwen sehr hilfreich. Vögel halten den Schnabel in den Wind, damit er ohne großen Widerstand am Vogelkörper vorbeigleiten kann. Unter den äußeren Federn befindet sich warme, mollige Luft Seitenwind würde sie wegpusten.

Ein bisschen beneide ich die Vögel schon. Sie bekommen keine kalten Füße!

- Die Temperatur in den Füßen wird stark abgesenkt (bei kleinerem Temperaturunterschied bleibt der Wärmeverlust ebenfalls kleiner).
- Das Wundernetz behält die Wärme im Körper (warmes arterielles Blut wärmt das venöse Blut auf).
- Bei Vogelbeinen fehlt die isolierende Fettschicht, aber auch Muskel- und Nervengewebe ist kaum vorhanden (weniger da, was einfrieren könnte).
- Schlaue Vögel stehen auf einem Bein (so wird der Wärmeverlust über die Füße um die Hälfte reduziert).

Wie wäre es, ein Möwe zu sein?
Die Pose der fliegenden Möwe wirkt der schlechten Körperhaltung entgegen, öffnet den Brustkorb und verbessert die Atmung:
1) auf Zehenspitzen und Fersen schwingen 
2) die Arme heben und Oberkörper nach vorne biegen
3) in der Pose bleiben (Brust offen), atmen
4) Knie beugen, Brust nahe an die Oberschenkel bringen
Wer fliegt mit?

von Monika Lammeraner 27. Februar 2026
Seit sechs Monaten absolviere ich die vierjährige Ausbildung in systemischer Tanztherapie am Europäischen Zentrum für Tanztherapie EZETTHERA. Nach dem Einführungsseminar vor zwei Jahren schrieb ich auf Instagram: Die 4-jährige Ausbildung finde ich hochinteressant aber auch sehr aufwendig und nicht wirklich notwendig für meine berufliche Situation. Aber vielleicht, wenn es mir in ein paar Jahren fad ist und ich nicht mehr so hohe Abschreibungen aufgrund von Praxisgründung habe… wer weiß😉. Ja genau?! Ich habe bisher an vier Seminaren teilgenommen – und spüre jetzt schon, wie diese Ausbildung meine therapeutische Identität erweitert. Hier ein Überblick über die Inhalte: 1. Seminar – Gruppendynamik 12 Menschen beginnen gemeinsam. Rollen entstehen, Stärken werden sichtbar. Ich erlebe mich als „Hüterin des entspannten Genusses“ – eine regulierende, genussvolle Präsenz im Gruppenfeld 🧘‍♀️🌸. 2. Seminar – Authentische Bewegung In der Stille und mit geschlossenen Augen lassen wir Bewegung entstehen – ohne Vorgabe, ohne Konzept Eine inspirierende, nicht immer einfache Selbstbegegnung jenseits der Struktur. Ein Weg vom Tun ins Sein 🌊💛. 3. Seminar – Entwicklungspsychologie 👶 Spielerisch und tief zugleich. Wir tanzen die Begegnung von Eizelle und Spermium, schlüpfen in Mutter- und Säuglingsrolle, erkunden frühe Bindungserfahrungen . Psychotherapie durch Bewegung wird hier unmittelbar erfahrbar. 4. Seminar – Struktur in der Tanztherapie 🧩 Die Auseinandersetzung mit Rahmen, Setting und Verantwortung weckt in mir die Lust, im zweiten Ausbildungsjahr eine Tanztherapie-Gruppe in meiner Praxis zu initiieren🚀. Fortsetzung folgt! 🌟
von Monika Lammeraner 9. Oktober 2025
Kryotherapie und Osteopathie für Neurodermitis
von Monika Lammeraner 9. Oktober 2025
Vor zwei Wochen habe ich meinen Master of Science in Osteopathie an der Donau-Universität Krems verteidigt – ein ganz besonderer Meilenstein auf meinem beruflichen und persönlichen Weg. Meine Masterarbeit trug den Titel: „Osteopathic Manipulative Treatment and Whole-Body Cryotherapy for Atopic Dermatitis – A Randomised Controlled Clinical Trial.“ Ich bin unglaublich dankbar für alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben – für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für alle, die Informationen geteilt haben, und für jene, die mich motiviert und begleitet haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. 💛 Den Link zur vollständigen Arbeit (PDF) teile ich hier gerne.
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